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Romanautor Christian Beese

Das Leben kann ein wunderbarer Lehrmeister sein.

zum Autor

 

Neuer Blick von Dominik

In 2017 veröffentlichte Christian Beese sein erstes Buch "Neuer Blick von Dominik". Der Roman handelt unter anderem von der Heilung einer Netzhauterkrankung. Der Autor besiegte die Erkrankung und nahm diese Erfahrungen zum Anlass, das Buch "Neuer Blick von Dominik" zu schreiben. Die Schulmedizin bot ihm damals keine Hilfe an. Er "sah", was sein Körper ihm an Signalen (Erkrankung) sendete und welche Möglichkeiten der Entwicklung (sich zu entwickeln, aus Wickeln zu befreien) ihm dadurch entstanden. Diese kleinen Wunder schließen auch ein, dass Christian Beese dadurch zum Autor wurde. Konnte er seinen Humor und seine Leidenschaft in den Roman einfließen lassen?

Roman Neuer Blick von Dominik

Roman

Eine Augenerkrankung kann heilen

Erkrankungen der Augen

Viele Erkrankungen der Augen betreffen die Hornhaut, was zum Beispiel zu Kurz- oder Weitsichtigkeit führen kann. Die Hornhaut ist der vordere Teil der Augapfels, über den das Augenlied wischt. Dieser Fehlsichtigkeit kann oft mit Sehhilfen oder operativ entgegengewirkt werden.

An dieser Stelle geht es aber um eine Erkrankung der Netzhaut. Die im Roman "Neuer Blick von Dominik" beschriebene  Augenerkrankung "Retinopathia Centralis Serosa" / RCS betrifft die Netzhaut, also den inneren Teil des Augapfels, auf den das Licht fällt. Auf der Netzhaut befindet sich der Sehnerv. Bei der RCS entsteht eine Verformung der Netzhaut, was eine Reihe von Fehlsichtigkeiten auslösen kann. Die Augenerkrankung RCS zu heilen funktioniert ähnlich, wie ein gebrochenes Bein zu heilen. Bei dem gebrochenen Bein lag vermutlich ein Unfall vor, welcher in Zukunft vermieden werden sollte. Bei der RCS gibt es ebenso Ursachen, welche erkannt werden können und ebenso vermieden werden sollten. Dann erfolgt die Heilung mehr oder weniger von allein.

Schulmedizin hier außen vor

Auf dieser Seite schreibe ich nicht aus der Sicht der Schulmedizin. Dieser Ratgeber ist ein Roman zu diesem Thema. Die darin beschriebenen Hilfestellungen können überholt sein und geben keine Garantie auf Erfolg der Heilung. Möglichkeiten der Schulmedizin werden hier nicht vermittelt. 

An der RCS litt der Autor selbst auch. Wie ein gebrochenes Bein oder ein abgestorbener Zahn, so ist auch diese Augenerkrankung nie völlig geheilt oder vergessen. Auf der einen Seite bleibt immer die Erinnerung und vielleicht auch eine gewisse Behinderung nach. Auf der anderen Seite ist trotzdem ein Sieg zu verzeichnen und es sind reihenweise Erkenntnisse gewonnen.

Der Roman

Entwicklungsroman

Dominik möchte Fragen stellen, weiß aber nicht genau, welche Fragen er stellen soll. Er öffnet sich für eine Reise, die zunächst angenehm beginnt. Über eine Reihe von Schwierigkeiten gelangt er an einen Punkt, an dem er die richtigen Fragen findet. Die Antworten bringen ihn zu sich selbst.

Erfahrungsbericht

Der Autor lässt hier persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse einfließen. Der Roman "Neuer Blick von Dominik" gibt jedoch eine frei erfundene Handlung wieder.

Inhalt "Neuer Blick Von Dominik"

Dominik treibt

Vielleicht wird er auch getrieben? Er arbeitet, geht bowlen, trifft sich mit Freunden und doch fehlt ihm etwas. Wie ein Stück Holz auf den Wellen wird er getragen. Hier oben auf der Oberfläche bleibt ihm aber einiges verborgen und irgendwie scheint er das zu wissen.

Dominik gerät in einen Strudel

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man sich in einem Strudel verhalten kann.

  1. Der Strudel zieht einen zwar nach unten, man versucht aber gegen die Energie anzugehen und an der Oberfläche nach außen zu schwimmen. Das verbraucht viel Energie und führt kaum zum Erfolg.
  2. Der Strudel zieht einen nach unten und man taucht hinab, im Fluss mit der Energie. In der Tiefe ist es dann einfacher, sich zu befreien und seitlich hinauszuschwimmen.

Die Umstände um ihn herum bringen viel Bewegung in sein Leben. Zunächst lässt er alles zu, was geschieht. Dann stellt er fest, dass er in eine Sackgasse geriet und er sucht einen Weg zurück. 

Dominik geht vorwärts

Er taucht hinab in das Unbekannte und macht erstaunliche Entdeckungen. Der Weg zurück ist nicht seine Wahl.

Verlag

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Der Roman "Neuer Blick von Dominik" ist im Verlag tredition erschienen.

Bestellung 

tredition / Amazon

Das Buch kann über den Verlag tredition oder auch über Amazon bestellt werden.

Leseprobe

Christian Beese, geboren 1964 in Kiel, ist hauptberuflich im Bereich Maschinenbau tätig. Seine gesundheitlichen Rückschläge und Erfolge haben ihn angeregt, ein Buch zu schreiben.

Als Sohn und Vater, inspiriert von Tanz und Musik, ist er offen, die Welt aus neuen Perspektiven zu sehen.

www.Fortsetzung.de

Neuer Blick Von Dominik

learn life leading

Autor und Herausgeber: Christian Beese

© 2017 Christian Beese

Layout: Christian Beese

Homepage: Fortsetzung.de

Lektorat: Solveig Marcus

Verlag: tredition GmbH, Hamburg

Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN

978-3-7439-7682-5 (Paperback)

978-3-7439-7683-2 (Hardcover)

978-3-7439-7684-9 (e-Book)

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

Inhalt

Goldenes Herz. 7

Rollen. 8

Verwurzelt 33

Entwurzelt 50

Verschwommener Blick. 60

Die Botschaft 72

Neue Wege. 85

Der erste Schritt 85

Auf dem Fahrrad.. 92

Bei der Heilpraktikerin. 94

Bahn frei 97

Frühling. 100

Die Wurzel 112

Drei Beine. 123

Unmöglich?. 125

Eine neue Sicht 131

Ende und Anfang. 137

Nachwort 145

 

Goldenes Herz

Vollkommen bin ich, vollkommen glücklich. Verliebt bin ich, verliebt in diese wunderschöne Frau. Leicht fühle ich mich, als würde ich schweben. Warum konnte nicht alles schon so anfangen, wie es jetzt ist? Warum musste ich bis Mitte 40 suchen, lange Zeit Single sein, versuchen und immer wieder scheitern mit meinen Beziehungen? Niemals vorher war ich so glücklich, wie in diesem Moment.

Ich sehe sie an. Wir sitzen an einem kleinen, runden Tisch in einem kleinen Café. Nur eine Sekunde meines Lebens, lieber Leser, und ich könnte nur über diesen Moment schreiben und schreiben. Meine rechte Hand liegt auf dem Tisch mit der Handfläche nach oben. Ihre linke Hand liegt in meiner Hand und es fühlt sich an, als ob ich niemals mehr erreichen könnte als das. Auf dem Tisch zwei Tassen Cappuccino, eine kleine Vase mit einer kleinen Rose und ein Schlüsselbund mit einem einzigen Schlüssel und einem kleinen goldenen Herzchen. Es duftet nach Kaffee und Vanille, aber das nur am Rande. Es duftet nach Liebe, ich kann sie riechen, ihr Parfum und ihre Haut. Im Hintergrund höre ich italienische Musik, eine Opernsängerin? Das Stimmengewirr ist dominanter.

Wir beide sind in diesem Moment hier. Keine Gedanken an irgendetwas außerhalb dieser Wände. Ganz langsam streichle ich mit meinem Daumen über ihren Handrücken. Wir atmen beide tief ein und aus und lächeln uns einfach nur an.

Es sitzen noch weitere Gäste an weiteren Tischen, aber darüber kann ich nicht viel sagen. Vermutlich sehen alle zu uns herüber und spüren unsere Liebe.

Ich wurde in dieser Stadt geboren und war auch schon oft in diesem Café, allein und in Begleitung, aber in diesem Moment ist alles anders und schöner. Einfach perfekt und in Dankbarkeit eingetaucht.

Rollen

Mein Name ist Dominik. Ich sitze in meinem Auto. Wie Tumbleweed gleite ich über die leere Straße. Von meiner CD ertönt „Tumbling Tumbleweed“ von Roy Rogers & Sons Of The Pioneers. Ich fühle mich manchmal wie Tumbleweed. Der Wind treibt mich voran. Es sind keine Wurzeln da, die mich halten. Es gibt einen Grund, warum ich rolle und nicht verwurzelt bin. Ich rolle gern, bin gern frei und doch fehlt mir auch ein Zuhause. Ich bin nicht obdachlos, ich habe ein Dach überm Kopf, ein Bett zum Schlafen... Es ist etwas Anderes. Eigentlich fehlt mir nichts. Ich habe viel zu geben. Ich lege meine Hand auf den Beifahrersitz. Der Platz neben mir ist frei.

Vielleicht habe ich einfach noch nicht den richtigen Moment gefunden? Vielleicht ist Geduld die Antwort? Es geht mir so gut, dass ich eigentlich nichts ändern möchte, und so schlecht, dass ich mich unendlich leer fühle. Ich habe einen Job, eine Wohnung, ein Auto, liebe Freunde und bin gesund.

Mein Armaturenbrett leuchtet. Ich gleite durch die Stadt. Lichter strahlen von Geschäften, Reklame möchte auf sich aufmerksam machen, Straßenlaternen leuchten, Autos fahren vorbei, alles bewegt sich, weil ich mich bewege. Lichter reflektieren in den Scheiben, wie Feuerwerk. Es wird heller und wieder dunkler, wenn ich unter den Laternen hindurchfahre. Mal sehe ich meine Hand am Lenkrad deutlich vor mir, dann ist sie in Dunkelheit getaucht. Die Reflektionen meiner Brille fassen alles in einen funkelnden Rahmen ein. Alles scheint in Bewegung. Die Straßenlaternen stehen still, vielleicht schaukeln sie ein wenig? Unser Planet dreht sich und kreist um die Sonne, also ist sehr viel Bewegung da, die ich aber nicht spüre. Ich drehe mich durch das Universum und rolle, wie Tumbleweed.

Ich liebe diesen Song von Roy Rogers & Sons Of The Pioneers. Er fließt, er rollt, er weht wie der Wind, er geht langsam, bleibt nicht stehen, rollt und rollt. Wie die Zeit, das Licht und die Schatten.

Ich werde langsamer und biege ab. Auf dem Parkplatz halte ich an. Ich schalte den Motor aus, atme tief ein und langsam wieder aus. Das Licht- und Farbenspiel hat aufgehört. Ich komme zur Ruhe.

Was sehe ich jetzt? Ein Stillleben, eingefasst vom Rahmen meiner Frontscheibe, das Lenkrad steht als Ringabschnitt im Vordergrund. Ich blicke auf das Bowlingcenter. Ein flaches Gebäude mit wenig Verglasung. Durch die Perspektive scheint es nach links in der Unendlichkeit zu verschwinden. Die Mauer ist gekalkt, die Oberfläche leicht verwittert. Ein großer, blauer, leuchtender Stern ragt neben dem Eingang über das Gebäude hinaus, daneben schwebt der Name des Bowlingcenters in bunten Buchstaben mit leuchtenden Rändern: „Blue Star Lane“.

Vor dem Center steht ein grüner Ford Torino. Amerikanische Autos sieht man hin und wieder hier in Deutschland, aber dieser Torino vor dem Bowlingcenter gibt der Szene etwas Besonderes. Dieses Auto dominiert den Parkplatz, während alle anderen Fahrzeuge einfach nur abgestellt sind. Der Song klingt aus. Ich bin im Hier und Jetzt. Entspannt.

Sebastian radelt an meinem Auto vorbei, klopft dabei leicht aufs Dach. Er hebt im Weiterfahren seine Hand zum Gruß und landet während des Absteigens exakt im Fahrradständer. „Hey Basti“, rufe ich, während ich mein Auto abschließe. „Hey Nick, alles in Ordnung?“ Er bleibt stehen und wartet auf mich. Was soll ich ihm sagen, mein Herz ausschütten? Ihm sagen, dass ich mich leer fühle? Wohl kaum. „Lass uns bowlen gehen“, ich lächle ihn an.

Wir gehen auf den Eingang zu, Seite an Seite. Jeder öffnet einen Türflügel. Rock ‘n‘ Roll! Wir springen gleichzeitig die beiden Stufen hoch. Die Musik kommt auf uns zu. Der Schall ist die Bewegung, die mich in Schwingungen versetzt, mein Herz schlägt dazu im Takt. Ich tauche ein in diese Welt aus Rhythmus und Freude.

Es riecht nach Wachs und Maschinenfett. Zu unserer Rechten stehen beleuchtete Vitrinen und zeigen typisches Bowlingzubehör - Bowlingkugeln in verschiedenen Farben. Ein paar besondere Exemplare stehen im Spotlicht. Dazu liegen dort Bowlingtaschen und die klassischen Bowlingschuhe mit rot, blau und grün abgesetzt. Links von uns steht der Tresen mit vielen Bildern im Hintergrund von Partys und Wettbewerben auf der Bahn.

Mike sitzt da und begrüßt uns auf seine mittlerweile gewohnt passive Art. Früher war er oft aufgeregt, nervös und in Bewegung. Einige Jahre hat er hier viel Energie investiert, um seinen Traum mit diesem Bowlingcenter zu verwirklichen. So entspannt und ruhig gefällt er mir besser.

Er greift nach unten, liest dabei weiter in einem Buch und stellt unsere Schuhe auf den Tresen. Dann schaut er uns an, lächelt ein wenig und nickt uns zu: „Auf euch ist Verlass! Viel Spaß auf der Bahn!“

Seit vier Jahren kommen wir schon in das „Blue Star Lane“. Es sind sogar schon fast fünf. Immer am Dienstag, immer um 19:30 Uhr. Nummer 22 ist unsere Bahn, sie ist für uns reserviert. Wir greifen nach unseren...

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